Zahnersatz

Inlays, Kronen und Implantate


Dr. Karoline Waubke – Ihr Spezialist für modernen Zahnersatz und Funktionstherapie

Moderner Zahnersatz besteht im Wesentlichen aus:

  • Veneers (Vollkeramikschalen)
  • Inlays/ Onlays
  • Teilkrone/ Krone
  • Brücke
  • Implantatversorgung

In der Regel versorgt man heute mit vollkeramischen Materialien wie z.B. e. max von Ivoclar vivadent oder Zirkon.
Vollkeramische Zahnversorgungen enthalten kein Metall. Deshalb kann das Licht wie beim natürlichen Zahn hindurch scheinen und wir erhalten eine natürliche Transluzenz. Vorteile der Vollkeramik sind also Ästhetik, Farbanpassung und Körperverträglichkeit. Selbst Fachmedizinern fällt es teilweise schwer, einen echten Zahn von Vollkeramik-Teilen zu unterscheiden.

Veneers

Abgebrochene Kanten, leichte Verfärbungen und kleine Fehlstellungen können mit hauchdünnen Keramikschalen (Veneers) korrigiert werden. Fast ohne Zahnhartsubstanzverlust wird so eine kosmetische Zahnverschönerung vorgenommen. Die Schalen werden ädhasiv (fest verbunden) mit der Zahnsubstanz verklebt. Sie verschönern nicht nur Ihr Lächeln, sondern sind auch noch kaum vom echten Zahn zu unterscheiden.

Inlays / Onlays

Ist ein Zahn nur teilweise beschädigt, reicht in der Regel eine Kompositfüllung. Bei etwas größeren Defekten muss der Zahn jedoch mit einem Inlay oder Onlay versorgt werden. Auch dieses wird adhäsiv verklebt. Vollkeramische Inlays sind von der natürlichen Zahnhartsubstanz kaum noch zu unterscheiden und können sehr präzise angepasst werden.

Teilkronen und Kronen

Die Teilkrone oder Krone bedeckt einen Zahn teilweise oder vollständig und dient dazu, den Zahn wiederaufzubauen und zu schützen. Sie werden perfekt auf den Zahn oder den Teil des Zahnes angepasst und sind kaum spürbar. Kronen sind beispielweise nach einer Endo (Wurzelbehandlung) nötig, da der Zahn meist nicht mehr komplett ist. Die Teilkrone oder Krone wird benötigt, weil ein Füllungsmaterial alleine nicht ausreichend wäre und nicht vor Frakturen schützen würde.

Brücke

Wenn einzelne oder auch mehrere Zähne fehlen, können diese mit einer Brücke ersetzt werden. Auch das geht heute in Vollkeramik. Allerdings müssen bei einer Brücke immer die Nachbarzähne zu den fehlenden Zähnen beschliffen werden. Manchmal handelt es sich hierbei um vollkommen gesunde Zähne. Deshalb geht die Entscheidung in der modernen Zeit immer mehr zur Implantatversorgung. Jedoch werden Brücken oft verwendet, wenn der Kiefer noch nicht ausgewachsen ist ( Klebebrücke) oder der Patient Vorerkrankungen mitbringt oder starker Raucher ist.

Implantatversorgung

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, meistens aus Titan. Ein Implantat kann nach Zahnverlust gesetzt werden, um nachfolgend hierauf die Implantatkrone zu verankern.
Implantate sind eine sehr gute Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen. Es sollte aber an erster Stelle stehen, den eigenen Zahn so lang wie möglich zu erhalten. Dies erreichen Sie meist schon, wenn Sie regelmäßig zur Prophylaxe gehen und auf Ihre Mundhygiene achten. Implantate haben jedoch keine unbegrenzte Lebensdauer. Für jede neue Versorgung ist es wichtig, gute Funktionsdiagnostik zu betreiben, damit unten genannte Probleme vermieden werden können. Deshalb wird in unserer Praxis bei jedem Zahnersatz mit Gesichtsbogen gearbeitet. Dieser überträgt die Patientensituation genau auf den Arikulator (simulierendes Kiefergelenk für den Zahntechniker). Der neu erstellte Zahnersatz passt dann so genau, dass nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden müssen. Die Prozedur ist zwar etwas zeitaufwendig, jedoch können sich die Ergebnisse sehen lassen. Die Implantate sind nicht zu unterscheiden von echten Zähnen und halten im Kiefer meist eine sehr lange Zeit.

Funktionsdiagnostik und Therapie

“Beiß die Zähne zusammen” sagt der Volksmund.
Leider ist Zähneknirschen und Zähnepressen eine so genannte Funktionsstörung des Kausystems und in der modernen Zeit ein weit verbreitetes Problem. Betroffene nehmen es jedoch oft erst wahr, wenn die Zähne bereits Abnutzungserscheinungen zeigen oder unerträgliche Muskelverspannungen auftreten. Die Ursache hierfür ist oft ein falscher Biss, der meist durch fehlende oder falsche kieferorthopädische Maßnahmen bedingt ist. Das Problem kann sich auch nach zahlreichen Einzelzahnsanierungen ergeben, welches erst im Laufe der Jahre entdeckt wird. Am Ende passt einfach nichts mehr zusammen. Die Kiefermuskeln verspannen sich und ziehen oft den gesamten Bewegungsapparat in Mitleidenschaft.

Um wieder Ordnung in das gestörte System bringen zu können, unterzieht der Zahnarzt den Patienten zunächst einmal einer umfangreichen Funktionsanalyse. Dabei wird unter anderem die Lage und Stellung des Kiefers und der Zähne, sowie ihre Lagebeziehung zueinander erfasst. Spezialinstrumente registrieren Bewegungsspielraum und einwirkende Kräfte.

Das Ergebnis ermöglicht dem Zahnarzt eine exakte Planung der erforderlichen Therapiemaßnahmen. Oft hilft eine Kunststoffschiene, die anhand der Analyse individuell angefertigt wird und nachts, evtl. auch tagsüber in Stresssituationen, getragen wird. Die Schiene bedeckt alle Kauflächen, so dass die fehlerhaften Zahnkontakte entkuppelt werden. Die Kiefer rücken nun automatisch in die von der Muskulatur bestimmte Optimalposition. Dies projiziert sich auf die Halswirbelsäule und die beteiligten Muskelgruppen. Beschwerden und Schmerzen lassen nach oder verschwinden sogar ganz.

Wer nicht dauerhaft auf eine Kunststoffschiene angewiesen sein möchte: Zur dauerhaften Ursachenbeseitigung reichen manchmal schon einfache Einschleifmaßnahmen an den Kauflächen oder der Ersatz unpassender Füllungen. In schwierigen Fällen kann man die Höcker der Seitenzähne mit kleinen Keramikchips vollständig neu aufbauen. Das Problem des Zähneknirschens ist somit meist behoben und für die Betroffenen nun kein Störfaktor mehr.